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Workshops

 

Wie kann ich meinen Hund beschäftigen?

Die meisten Hunde sind als Arbeitstiere gezüchtet worden. Als Familienhund sind Sie heute aber meist mehr oder weniger arbeitslos. Nur spazieren gehen, gefüttert und gestreichelt werden reicht nicht aus für ein erfülltes Hundeleben. Die "geistige Nahrung", die Möglichkeit sich auszulasten, fehlt häufig.


Meist liegt es nicht einmal an der Motivation des Besitzers, seinem Hund diese Auslastung bieten zu wollen, sondern vielmehr an den Ideen oder der Zeit.


Die drei folgenden Workshops haben sehr unterschiedliche Ansätze und doch haben sie einiges gemeinsam: Zum einen wird der Hund geistig gefordert und gefördert. Zum anderen bieten alle drei Ansätze Ihnen die Möglichkeit, auch im Bezug auf den alltäglichen Umgang mit Ihrem Tier ganz neue Erkenntnisse zu gewinnen. Mit ein wenig Phantasie können Sie diese Formen der Beschäftigung mit dem Hund in Ihren Alltag integrieren und somit selbständig für die Beschäftigung Ihres Hundes sorgen.


Workshops zum Thema: "Beschäftigungsmöglichkeiten mit dem Hund"

a) Nasenarbeit
b) Gerätearbeit
c) Clickern

 

a) Nasenarbeit
Die Nasenarbeit ist eine ganz besonders spannende Form der Beschäftigung mit dem Hund, denn anders als bei nahezu allen anderen Trainingsansätzen muss sich hier der Mensch auf die Welt des Hundes einlassen.
Der Hund ist in der Lage, nahezu jede ihm gestellte Nasen-Aufgabe zu lösen. Er muss das Suchen und Finden von Gerüchen nicht lernen. Wir Menschen müssen lernen, uns auf unseren Hund und seine Fähigkeiten einzulassen. Wir können unseren Hund auch nicht zwingen, für uns zu suchen, wir können ihn nur dazu motivieren. Wir haben keine Möglichkeit, ihn zu kontrollieren, da wir nicht nachvollziehen können, was unser Hund riecht.
Die Nasenarbeit fordert von uns Menschen jede Menge Selbsterkenntnis und Selbstbeherrschung, ein umfassendes Wissen über Körpersprache und Verhalten des Hundes, genaue Beobachtungsgabe sowie die Fähigkeit und Bereitschaft, den Hund "loszulassen". Nur wer mit Ruhe und in wohl überlegten Schritten das Training aufbaut, den Hund in seiner Arbeit nicht stört, wird hier Erfolg haben.
Für beide Seiten ein spannendes, schier unerschöpfliches Betätigungsfeld.


Termine werden regelmäßig unter dem Menüpunkt Schwarzes Brett aktualisiert.


b) Gerätearbeit
Ich muss vorausschicken, dass an diesem Training auch kleine Hunde und Zwerghunde teilnehmen können.

Zu meiner Form des Gerätetrainings wurde ich durch die Trendsportart "Free Running" - die manchen vielleicht ein Begriff ist - inspiriert. Die menschlichen Betreiber dieser Sportart nutzen ihr tägliches Umfeld als Trainingsparcours. Sie gehen Hindernissen wie Mauern, Treppen, Geländern, stehenden Autos usw. nicht aus dem Weg, sondern nutzen diese als Trainingsgerät. Laufend, springend, kletternd überwinden sie diese und trainieren dabei ihren Körper und Geist auf vielfältige Art und Weise.

Was hat diese Sportart nun mit unserem Gerätetraining zu tun?
In erster Linie den Gedanken dahinter, Körper und Geist zu trainieren. Wir arbeiten ebenfalls mit Alltagsmaterialien, die wir – in Anlehnung an die ursprüngliche Idee – zweckentfremden und als Trainingsgerät benutzen. Diese Materialien und Geräte werden zu immer neuen, unterschiedlichsten Parcours zusammen gebaut, die Ihr Hund unter Ihrer Anleitung zu bewältigen lernt. Man könnte unsere Gerätearbeit mit der Hundesportart Mobility vergleichen. Anders als z.B. beim Agility aber geht es hier nicht um Tempo, Sprünge werden vermieden. Somit ist diese Arbeit in Maßen auch für ältere Hunde geeignet.


Der Schwerpunkt dieses Trainings liegt darin, die Körperbeherrschung Ihres Hundes zu schulen und seine Konzentration und sein Selbstvertrauen zu stärken.
Sie hingegen trainieren Ihre Fähigkeit, zu beobachten, die Körpersprache Ihres Hundes richtig zu deuten. Sie lernen, Ihren Hund zu motivieren, ihn zu fordern, ihn nicht zu überfordern, ihn mittels einer klaren Körpersprache und in aller Stille zu führen.


Somit ist diese Form des Trainings auch - ohne dass Sie oder der Hund es so empfinden - eine abwechslungsreiche Form des Gehorsamstrainings. Die Vertrauens- und Teambildung steht dabei im Mittelpunkt der Arbeit.


Termine werden regelmäßig unter dem Menüpunkt Schwarzes Brett aktualisiert.


c) Clickern
Beim Clickern haben Sie die wunderbare Möglichkeit, Ihren Hund geistig auszulasten und zufrieden zu stellen.
Haben Sie das Prinzip des Clickerns einmal verstanden, steht Ihnen ein schier unerschöpfliches Feld der gemeinsamen Beschäftigung zur Verfügung.

Was ist Clickern? Clickern arbeitet nur mit der positiven Verstärkung gewünschten Verhaltens. Dieses Verhalten muss der Hund aus freien Stücken zeigen. Es wird keinerlei Zwang ausgeübt. Nur durch "Click und Belohnung" werden Ansätze des gewünschten Verhaltens eingefangen, bestärkt und schrittweise geformt. Man könnte es ein wenig mit dem Kinderspiel "Topfschlagen" vergleichen. Das "Click und Belohnung" bedeutet dem Hund, dass er mit seinem Verhalten auf dem richtigen Weg zum Ziel ist. Kein "Click und Belohnung" bedeutet ihm: "Ich handle falsch". Nur anhand dieser Informationen, die nach ganz klaren Regeln eingesetzt werden, lernen die Hunde in kürzester Zeit - nachhaltig und höchst motiviert.

Diese faszinierende Methode, die die Konzentrationsbereitschaft und die Motivation fördert, ermuntert Ihren Hund außerdem zu selbständigerem, aktiverem Handeln.
Erfahren Sie, wie Sie Ihrem Hund, nicht nur durch die Arbeit mit dem Clicker, sondern auch in vielen anderen Situationen verständlich machen können, was Sie von ihm wollen. Ganz nebenbei arbeiten Sie an Ihrem eigenen Timing und lernen, schnell und flexibel auf Ihren Hund zu reagieren.


Termine werden regelmäßig unter dem Menüpunkt Schwarzes Brett aktualisiert.